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Welterschöpfungstag 2015

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Welterschöpfungstag

Welterschöpfungstag….

eigentlich müsste man dieses Wort so schreiben, daß jedem sofort auffällt, um was es geht: Welt-Erschöpfungstag – die Welt, bzw. die verfügbaren Ressourcen sind erschöpft. Zumindest auf dem Papier, denn keiner von uns muß ab sofort auf sein Auto verzichten, das Duschen einstellen oder von den Lebensmitteln leben, die in der Speisekammer oder dem Keller angesammelt wurden.

Der Welterschöpfungstag ist eine Kampagne der kalifornischen Organisation GLOBAL FOOTPRINT NETWORK und stellt den Tag fest, an dem die Menschheit die Menge an Ressourcen auf der Erde verbraucht hat, die diese wieder erneuern kann. Selbstverständlich ist der genannte Tag in jedem Jahr nur eine circa Annahme, da die Werte, die der Berechnung zu Grunde liegen, nicht eindeutig festgelegt werden können. Trotzdem können wir daraus ableiten, daß wir mehr natürliche Ressourcen verbrauchen, als die Erde im gleichen Zeitraum erneuern kann und es geht dabei nicht nur um ein paar Tage. In diesem Jahr ist der Werterschöpfungstag am 13.08. gewesen – wir leben also schon zwei Monate auf Pump und müssen nicht mal Zinsen dafür zahlen. Im Jahr 1987 lag der Welterschöpfungstag noch im Dezember. Die Grafik dazu finden Sie bei Wikipedia.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite des WWF.

Glas wiederbefüllen statt Plastik neu kaufen

An der Stelle freue ich mich sehr, daß bei Insight Dimensions in diesem Jahr die Versorgung der Mitarbeiter von Wasser in Plastikflaschen eingestellt wurde. Stattdessen steht jetzt ein Wasserspender bereit, über den gefiltertes Leitungswasser jederzeit gezapft werden kann – wahlweise sogar gekühlt und mit Kohlensäure versetzt. Solange also die Wasserwerke ihren Service aufrecht erhalten, braucht sich niemand mehr um die rechtzeitige Nachbestellung zu kümmern. Bei knapp 30 Personen (Mitarbeiter und Besucher) ist in den letzten Monaten eine nicht unerhebliche Menge an Flaschen zusammen gekommen. Gerechnet auf 30 Personen, 2 Flaschen pro Tag, 5 Tage pro Woche und 46 Arbeitswochen pro Jahr habe ich folgende Mengen hochgerechnet:

30 Personen * 2 Flaschen = 60 Flaschen pro Tag / 5 Kisten

60 Flaschen * 5 Arbeitstage = 300 Flaschen pro Woche / 25 Kisten

300 Flaschen * 4 Wochen = 1.200 Flaschen pro Monat / 100 Kisten

300 Flaschen * 46 Wochen = 13.800 Flaschen pro Jahr / 1150 Kisten.

Damit auch jeder Mitarbeiter weiterhin eine gefüllte Flasche Wasser an seinem Arbeitsplatz verfügbar hat, wurden Glasflaschen angeschafft, die jeder nach Lust und Laune am Wasserspender neu füllen kann. Somit kann jeder so viel stilles oder lautes Wasser trinken, wie er/sie mag. Besonders gut angekommen sind die Glasflaschen, da sie nicht leer gekauft wurden, sondern leckere Frucht-Smoothies enthalten haben. Somit war dadurch auch eine kurzzeitige Fruchtversorgung sichergestellt. Besonders schön, daß diese Flaschen auch noch mit Sprüchen versehen sind, s.d. man immer wieder etwas zum schmunzeln hat.

Eine sehr interessante Dokumentation ist in den letzten Tagen online angelaufen: Beyond the Horizon von AOL. Darin geht es nicht in erster Linie um den Welterschöpfungstag, wohl aber um das Allgemeinwohl der Erde. Hinweis: Ich konnte die Seite nur im Windows Explorer aufrufen, während Firefox direkt auf AOL.de umgeleitet hat. Die Videos sind es wert, verschiedene Browser auszuprobieren.

Quellen: Wikipedia, WWF, Global Footprint Network

Insight Dimensions

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Insight Dimensions GmbH – Alles rund um Business Intelligence, Controlling, Reporting und Business Analyse.

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Welterschöpfungstag…. eigentlich müsste man dieses Wort so schreiben, daß jedem sofort auffällt, um was es geht: Welt-Erschöpfungstag – die Welt, bzw. die verfügbaren Ressourcen sind erschöpft. Zumindest auf dem Papier, denn keiner von uns muß ab sofort auf sein Auto verzichten, das Duschen einstellen oder von den Lebensmitteln leben, die in der Speisekammer oder dem

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