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Business Intelligence,Software & Programme

Unterschiedliche Planungsmethoden in Business-Intelligence-Projekten

von
Planungsmethoden

In vielen Business-Intelligence-Projekten ist die Planung ein wichtiger Bestandteil. Einige Unternehmen setzen dafür auch eine extra dafür gemachte Software ein. Egal ob man jedoch eine Software oder nicht einsetzt, stellt sich trotzdem noch die Frage auf welcher Grundlage die Planung basiert. Soll die Planung auf bestehenden Daten basieren? Wer ist für die Planung zuständig? Will ich eine Planung im Vergleich zu den Vortagen, Vormonaten oder Vorjahren? Nehme ich den Monat als ganzen Monat oder nur die Arbeitstage in dem Monat?

Erst nachdem diese Fragen für das Unternehmen beantwortet wurden, kann man sich seine Logik dafür zusammenbauen. Doch welche Art der Planung macht für die Firma Sinn? Die Antwort ist wie so oft: Es kommt drauf an.

Darauf kommt es bei der Planung an

Grundsätzlich sollte eine Planung auf bestehenden Daten basieren. Sonst ist eine sinnvolle Planung einfach nicht möglich und nicht nachzuvollziehen. Selten wird die Planung auch nur von einer Person gemacht. Meistens sind mindestens zwei oder noch mehr Mitarbeiter in den Prozess involviert. Beispielsweise wird das Budget von der Finanzabteilung für eine andere Abteilung, z.B. die IT-Abteilung festgelegt und die IT-Abteilung macht dann eine genauere Planung auf die einzelnen Kostenstellen. Dieser Prozess kann auch andersherum gemacht werden. Erst die Feinplanung und dann die Freigabe des Budgets. So entstehen Workflows, die mit BI-Tools abgebildet werden können und die Planung dadurch sichtbar und dynamischer machen. Workflows kommen speziell bei größeren Firmen mit einer geregelten Hierarchie vor, die Umsatzzahlen einzelner Abteilungen oder Personen sehen müssen (z.B. um Ziele zu setzen und zu erreichen). Einfache Planungsszenarien orientieren sich ausschließlich an den IST-Zahlen der Vergangenheit, bzw. rechnen noch ein paar Prozent auf die IST-Zahlen drauf.

Was tun bei saisonalen Schwankungen?

Ist die Firma saisonalen Schwankungen ausgesetzt, z.B. ein Badekleiderhersteller oder Skiausrüster, macht eine Planung basierend auf den Monatsdaten der Vormonate wenig Sinn. Ein Skiausrüster verkauft im Juni weniger Artikel als im Dezember. Hier macht eine Planung basierend auf den Vorjahreswerten deutlich mehr Sinn. Hier gilt grundsätzlich: je weiter die Daten zurückgehen, desto genauer ist die Planung. Wenn Daten aus den letzten zehn Jahren vorhanden sind, werden Trends deutlicher als wenn ich nur die Daten aus den letzten zwei Jahren als Grundlage habe. Solche Planungen werden meist ein bis mehrere Jahre im Voraus erstellt und dienen der langfristigen Entwicklung. Ist die Firma jedoch saisonunabhängig macht oft auch eine Planung auf basierend auf den Zahlen des Vormonats Sinn. Dadurch wird eine viel feinere Planung möglich. Eine auf den Vormonaten basierte Planung wird unter dem Jahr erstellt um kurzfristige Ziele an seine Mitarbeiter weiterzugeben. In einigen Firmen sind beide Strategien im Einsatz. So kombiniert man die Vorteile der beiden Methoden und minimiert die Nachteile.

In unserem Portfolio haben wir Tools, die eine einfache Planung ermöglichen. Einige unserer Kunden haben von uns speziell entwickelte Planungsszenarien in Benutzung und sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Alexander Hensel

Über den Autor 

Ausbildung zum staatlich geprüften Informatiker, anschließend Bachelor Studium in Computing mit Abschluss 2012. Seit Ende 2012 bei der Insight Dimensions GmbH als Business Intelligence Entwickler und Projektmanager zuständig für Bestands- und Neukunden.

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In vielen Business-Intelligence-Projekten ist die Planung ein wichtiger Bestandteil. Einige Unternehmen setzen dafür auch eine extra dafür gemachte Software ein. Egal ob man jedoch eine Software oder nicht einsetzt, stellt sich trotzdem noch die Frage auf welcher Grundlage die Planung basiert. Soll die Planung auf bestehenden Daten basieren? Wer ist für die Planung zuständig? Will

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