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Business Intelligence,Markttrends

Top Business Intelligence Trends 2016

von
Trends

Business Intelligence ist in aller Munde, was mein Blogbeitrag „Big-Data-Hype im BI“ auch gezeigt hat. Im gleichen Atemzug beschäftigen wir uns bei Insight Dimensions aber nicht nur mit der Gegenwart, sondern auch mit der Zukunft, d.h. wir beobachten den Markt und sind immer up-to-date, wenn es um die Trends in den folgenden Jahren geht. Im Jahr 2016 sind insbesondere folgende Business Intelligence Trends zu erwarten:

Business Intelligence Trends 2016

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Was steckt dahinter?

Global Visual Analytics:

Die ansteigende Anzahl von Anwendern, die mit Hilfe von Daten Antworten suchen, steigt rapide auf dem globalen Markt. Daher kann man sagen dass „Analytics“ auch als eine Art Kommunikationswerkzeuge fungieren können und so auch helfen, Verständnisbarrieren bedingt durch die verschiedenen Sprachen zu überwinden.

Data-Preparation für Alle

Mit Werkzeugen wie Alteryx ist es mittlerweile möglich, dass Fachanwender ohne Programmierkenntnisse Daten verknüpfen und verarbeiten. An dieser Stelle fällt oft auch der Begriff „Data as a Service“, d.h. jeder soll und darf mit Daten arbeiten können.

Agile Data-Integration

Anlehnend an die Datenaufbereitung ist es naheliegend, dass auch die Datenintegration ein völlig neues Ausmaß erreichen wird. Es ist sehr wichtig, dem Fachanwender die zielführenden Daten rechtzeitig zu liefern, um zeitnah reagieren zu können. Die Herausforderung liegt darin, alle wichtigen Quellen zu identifizieren und entsprechend in die eigene Analyse voll zu integrieren. Um als Unternehmen bestens aufgestellt zu sein, werden Werkzeuge benötigt, die eine schnelle (idealerweise native) Anbindung an die Quelle ermöglichen können. Nur so schafft man es direkt und schnell in die Verarbeitung einzusteigen.

Self-Service-BI & Governance im Einklang

In der Vergangenheit gab es meist die Situation, dass sich der Fachanwender mit der IT auseinander setzen und sich entsprechende „Rechte“ erkämpfen musste. Durch den digitalen Wandel und der immer steigenden Anforderungen der immer technisch versierteren Fachanwender schließt sich diese Kluft zwischen dem „Business“ und der klassischen IT immer mehr. Es ist sehr wichtig, dass sich Unternehmen beim Einsatz von BI intensiv damit beschäftigen, wie ein Sicherheitskonzept aussehen kann. Dabei fokussiert sich die IT immer mehr auf die Sicherheit und Performance der Datenquellen, während die „Business“-Seite sich um das Verknüpfen, Verbinden und Analysieren der Daten kümmert.

Autarkes Mobile Analytics

Bisher ist zu beobachten, dass die meisten BI Werkzeuge auf dem Markt auch eine Lösung für das „Mobile Reporting“ neben dem eigentlichen Reporting anbieten. In den nächsten Jahren werden wir immer mehr Applikationen begrüßen dürfen, die sich ausschließlich auf Tablets spezialisieren. Ein sehr schönes Beispiel zeigt hier Tableau mit dem Produkt „Vizable“.

Big Data

Viele Begriffe sind in der BI Welt wieder im Umlauf. Unter anderem hat sich der bereits bekannte Begriff „Big Data“ noch weiter etabliert. Hierbei geht es insbesondere darum, ein immenses Volumen an Daten zu bewältigen. Es werden strukturierte Daten mit unstrukturierten Daten verknüpft, vorhandene Datensätze mit neuen externen Daten angereichert, etc. In diesem Zusammenhang haben sich neue prägende Bereiche oder auch Begrifflichkeiten herauskristallisiert und werden besonders in den kommenden Jahren den Markt maßgeblich beeinflussen:

1) Cloud Data & Analytics

Bisher wird die Cloud v.a. im deutschsprachigen Raum noch nicht voll ausgeschöpft. Einer der Hauptgründe ist „Nicht zu wissen, wo die Daten sind“. Aber der Wandel hat begonnen und wird sich fortführen, denn die Cloud bringt sehr viele Vorteile. Datenbanken in der Cloud sind leichter skalierbar und der Markt bietet sehr gute „Sorg-Los“-Pakete. Neben der Speicherung der Daten bieten immer mehr Toolanbieter eine Cloud-Lösung an, welche über das Web im Standard Browser erreichbar und voll funktionsfähig ist.

2) Industrie 4.0

Ziel ist eine „intelligente Firma mit eigenständigen Maschinen“. Das heißt Maschinen lernen aus den entstandenen Daten, sich selbstständig zu optimieren, z.B. ist eine computerintegrierte Fertigung denkbar. Diese Auswertungen und die Optimierungen fließen in zukünftige Entscheidungsprozesse der Menschen ein. Da diese Entscheidungsprozesse u.a. mit BI Tools unterstützt werden, wird es unerlässlich sein, die Maschinendaten mit in die Business Analyse einfließen zu lassen.

3) Internet der Dinge

Mobile Daten wurden bereits angesprochen, aber in diesem Fall geht es nicht um den Datenkonsum, sondern um „Dinge“ als Datenprovider. Überall werden heutzutage Sensoren eingebaut, sei es am Handy, an der Armbanduhr, im Auto, am Haus, etc. Diese Sensoren liefern Daten, auf deren Basis komplexe Analysen durchgeführt und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden können.

Zu all diesen Punkten könnte man natürlich noch viel mehr schreiben, darüber diskutieren und die eine oder andere Entwicklung gar kritisieren. Mein Ziel bestand jedoch darin, Ihnen an dieser Stelle einen Überblick zu geben, was uns erwartet. Auf jeden Fall wird es für uns in Zukunft nicht langweilig.

Bhagat Ransi

Über den Autor 

Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim als Consultant im Business Intelligence Umfeld in verschiedenen Branchen tätig. Seit Juli 2014 BI Consultant und Business Analyst bei der Insight Dimensions GmbH.

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Business Intelligence ist in aller Munde, was mein Blogbeitrag „Big-Data-Hype im BI“ auch gezeigt hat. Im gleichen Atemzug beschäftigen wir uns bei Insight Dimensions aber nicht nur mit der Gegenwart, sondern auch mit der Zukunft, d.h. wir beobachten den Markt und sind immer up-to-date, wenn es um die Trends in den folgenden Jahren geht. Im

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