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Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit

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bykst / Pixabay

Arbeit, Arbeit, Arbeit

Wer kennt das nicht? Der Arbeitsplatz ist längst verlassen, aber die Gedanken beschäftigen sich immer  noch mit der Arbeit – manchmal sogar bis tief in die Nacht. Habe ich alles erledigt? Sind alle Aufträge zur Gänze erfüllt? Woher bekomme ich den nächsten Auftrag? … mit solcherlei Fragen beschäftigen wir uns auch noch nach Feierabend. Mitarbeiter, die kaum vom Job Abstand nehmen können, laufen Gefahr, an Bluthochdruck oder Depressionen zu erkranken.

Um Abstand von der Arbeit gewinnen zu können, helfen „Freizeitaktivitäten“.

Die Balance zwischen Job und Freizeit ist maßgebend dafür, wie leistungsfähig und glücklich ein Mitarbeiter ist. Ein ausgeglichenes Verhältnis der beiden Komponenten beugt psychischen und körperlichen Erkrankungen vor.

Freizeit richtig gestalten

Freizeit ist nicht gleich Freizeit. Die freie Zeit sollte den individuellen Bedürfnissen eines Jeden angepasst werden. So sollten keine Aktivitäten in der Freizeit ausgeübt werden, die zusätzlich zu Überforderung führen.

Die Freizeitaktivitäten sollten ein Pendant zu der täglichen Arbeit darstellen. Ein Mitarbeiter, der einer sitzenden Tätigkeit nachgeht, sollte sich in seiner Freizeit eher bewegen. Ein Mitarbeiter, der körperlich arbeitet, sollte seinen Körper in seiner Freizeit „schonen“ oder einzelne Muskeln gezielt stärken (z.B. lesen, Entspannungstraining, Rückenmuskulatur stärken). Es ist ratsam, einen beruhigenden Ausgleich zu finden.

Darüber hinaus spielt auch der mentale Ausgleich eine wichtige Rolle. Einseitige Arbeit sollte durch gezielte Förderung anderer Gehirnbereiche ergänzt werden. Das heißt, wer in seinem Job überwiegend handwerkliche Tätigkeiten ausübt, sollte in seiner Freizeit mit Hilfe von Denkaufgabe seinem Gehirn einen Ausgleich bieten.

Ausschlaggebend für die Erholung in der Freizeit ist, dass jeder seinen eigenen Ausgleich findet, der ihm Spaß macht. Auf keinen Fall sollte die Freizeit zu einem zusätzlichen Stressfaktor werden.

Die richtige Freizeitgestaltung trägt zum Erfolg im Beruf bei

Wer es schafft, das richtige Gleichgewicht zwischen Beruf und Freizeit zu halten, beugt nicht nur psychischen und körperlichen Krankheiten vor, sondern hat auch bessere Chancen in der Karriere. So  werden Menschen, die dieses Gleichgewicht nicht haben, bei beruflichen Misserfolgen viel härter getroffen als diejenigen, die solch einen Ausgleich haben. Sie verstehen sich oftmals besser mit ihrem Umfeld und sind emotional stabiler.

Quellen:

http://arbeits-abc.de/warum-ist-freizeit-und-entspannung-nach-dem-job-so-wichtig-fuer-den-menschen/ (Stand: 05.12.2014)

http://www.badische-zeitung.de/beruf-karriere-1/abstand-gewinnen–85584008.html (Stand: 05.12.2014)

Corinna Burghard

Über den Autor 

Gelernte Bürokauffrau, mit Zusatzqualifikationen in der Fachrichtung „Buchhaltung und Abschluss“. Seit 2007 bei der Insight Dimensions GmbH als Assistentin der Geschäftsleitung. Verantwortlich für Buchhaltung und Personalverwaltung.

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Arbeit, Arbeit, Arbeit

Wer kennt das nicht? Der Arbeitsplatz ist längst verlassen, aber die Gedanken beschäftigen sich immer noch mit der Arbeit – manchmal sogar bis tief in die Nacht. Habe ich alles erledigt? Sind alle Aufträge zur Gänze erfüllt? Woher bekomme ich den nächsten Auftrag? … mit solcherlei Fragen beschäftigen wir uns auch noch nach Feierabend. Mitarbeiter, die kaum vom Job Abstand nehmen können, laufen Gefahr, an Bluthochdruck oder Depressionen zu erkranken.

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